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20.09–23.09.2017

WYSINWYG: What you see is not what you get

Three performances and an installation
20., 21., 23.09.2017

Paolo Chiasera, Lara Holenweger, Musikgesellschaft, Omsk Social Club
Francesca Brusa + Ricki Yuan

“WYSIWYG, (what you see is what you get) describes a user interface for a document preparation system under which changes are represented by displaying a more-or-less accurate image of the way the document will finally appear, e.g. when printed.”

“WYSINWYG” reverts the internet format WYSIWYG into its negative counterpart. “What you see is not what you get” is an exhibition which tries to understand curating as a practice of active involvement in the discussion and negotiation of formats in order to question the dialectic of expectation between art and public.

The intense four-days exhibition aims to tackle the contemporary practice of exhibition making and to question the redefinition of artistic practice, spacing from painting to games and music.
The purpose of this research is to explore how the perception of exhibitions takes place when the multiplicity of mediums and of artistic interventions widely encompasses a diverse and experimental array of practices. What you see is not what you get.

The exhibition takes place in the setting of Paolo Chiasera’s “Secondo Stile”, a nomadic space which presents itself as an oil painted canvas.
Secondo Stile will present the works by three experimental artists: Omsk Social Club, Musikgesellschaft, and Lara Holenweger. They will perform, exhibit or however it might be defined, specific interventions conceptualized for the exhibition.

Tulpa Trancing
Omsk Social Club
20.09.2017, 18h

01_Tulpa Trancing_Omsk Social Club Zurich 2017
00_Tulpa Trancing_Omsk Social Club Zurich 2017

Tulpamancer is a participatory event on the eve of the New Moon, that aims to construct Tulpas in the people who are present. The word comes from certain branches of Buddhism, in which a tulpa is an object (usually a living creature) which is brought into existence by sheer will and concentration. Internet forums such as 4chan and reddit have integrated Tulpas as sentient beings in real space in recent years via role play, larp and memetic magik.

Omsk Social Club will construct an immersive meditative environment and guide those present into a state in which they will start to be able to construct their own tulpas, Tulpa Trancing is our aim.
The piece is limited to 15 people, those who wish to join must register at omsksocialclub3000@gmail.com and will receive further information for prep. You will need a yoga-mat and blanket if you don’t have this, please let us know and we can organize it.

Sound labor
Musikgesellschaft
21.09.2017, 20h

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The open and polyphonous community project Musikgesellschaft
is made of modular and free arrangeable parts of bodies, tools and circuits the processes are in constant circulation from testing to experimenting, from sonic speed into the neurons the signal strength arises from the frequency of the action potential.

Trust
Lara Holenweger
23.09.2017, 19h

Trust is a working sculpture.
It metaphorically lays upon the idea of the “black box”, a device, system or object which can be viewed in terms of its inputs and outputs without any knowledge of its internal workings.
Whatever is happening inside of it, it is the output to be trusted.
Experiencing strangeness and the unpredictable, one is lead to reconsider and reorient the mechanisms of trust in their own senses and beliefs.
Before entering the space, participants will have to sign a contract in which they agree to trust in what is being served. Come hungry!


“WYSIWYG, (what you see is what you get) beschreibt ein User Interface eines Dokumentenordnungssystem das Änderungen eins zu eins anzeigt, wie sie gedruckt werden.

“WYSINWYG” verwandelt das WYSIWYG-Format in sein Gegenteil.
“What you see is not what you get” ist eine Ausstellung, die Kuratieren als eine Praxis des Involviertseins zeigt, involviert in die Verhandlung über Formate, um damit die gegenseitigen Erwartungshaltungen zwischen Kunst und Publikum infrage zu stellen.

Die intensive viertägige Ausstellung will zeitgenössisches Ausstellungsmachen verunsichern und Neudefinitionen künstlerischer Praxis befragen, sie wird zwischen Spiel, Malerei und Musik oszillieren.

Der Zweck dieses Erforschens ist herauszufinden, wie eine Reihe verschiedener Medien, und verschiedenster künstlerischer Eingriffe in einer experimentellen Anordnung aufeinander treffen. Was Du siehst ist eben nicht, das was Du kriegst.

Das Ausstellungsprojekt findet innerhalb des von Paolo Chiasera gestalteten Settings statt. ‚Secondo Stile‘, ist ein nomadischer Raum, der sich allerdings als, mit Ölfarbe bemalte, Leinwand manifestiert.

In ‚Secondo Stile‘ werden Arbeiten von drei experimentellen KünstlerInnen gezeigt: Omsk Social Club, Musikgesellschaft und Lara Holenweger. Sie werden performen, ausstellen, oder wie immer man dies definieren will, bestimmte Interventionen machen, die für die Ausstellung entworfen wurden.

Tulpa Trancing

“WYSIWYG, (what you see is what you get) beschreibt ein User Interface eines Dokumentenordnungssystem das Änderungen eins zu eins anzeigt, wie sie gedruckt werden.

“WYSINWYG” verwandelt das WYSIWYG-Format in sein Gegenteil.
“What you see is not what you get” ist eine Ausstellung, die Kuratieren als eine Praxis des Involviertseins zeigt, involviert in die Verhandlung über Formate, um damit die gegenseitigen Erwartungshaltungen zwischen Kunst und Publikum infrage zu stellen.

Die intensive viertägige Ausstellung will zeitgenössisches Ausstellungsmachen verunsichern und Neudefinitionen künstlerischer Praxis befragen, sie wird zwischen Spiel, Malerei und Musik oszillieren.

Der Zweck dieses Erforschens ist herauszufinden, wie eine Reihe verschiedener Medien, und verschiedenster künstlerischer Eingriffe in einer experimentellen Anordnung aufeinander treffen. Was Du siehst ist eben nicht, das was Du kriegst.

Das Ausstellungsprojekt findet innerhalb des von Paolo Chiasera gestalteten Settings statt. ‚Secondo Stile‘, ist ein nomadischer Raum, der sich allerdings als, mit Ölfarbe bemalte, Leinwand manifestiert.

In ‚Secondo Stile‘ werden Arbeiten von drei experimentellen KünstlerInnen gezeigt: Omsk Social Club, Musikgesellschaft und Lara Holenweger. Sie werden performen, ausstellen, oder wie immer man dies definieren will, bestimmte Interventionen machen, die für die Ausstellung entworfen wurden.

Tulpa Trancing
Omsk Social Club
20.09.2017, 18h

Tulpamancer ist ein partizipatorischer Event am Abend des Neumonds, dabei sollen Tulpas in den Teilnehmenden enstehen. Der Begriff kommt vom Buddhismus, bei dem ‚Tulpa‘ ein Objekt ist (normalerweise eine lebendige Kreatur), die rein durch Willensanstrengung und Konzentration zu existieren beginnt. Internet Foren, wie 4chan und Reddit haben Tulpas als empfindende Geschöpfe mittels Rollenspiel und magischen Handlungen in den realen Raum mit eingebracht.

Omsk Social Club wird eine immersive, meditative Umgebung schaffen und die Anwesenden zu einem Zustand leiten, in dem sie ihre eigenen Tulpas erschaffen können. Tulpa Trancing ist unser Ziel.
Das Event ist auf 15 Teilnehmende beschränkt, bitte registriert Euch bei
omsksocialclub3000@gmail.com, dort werdet ihr auch weitere Informationen zur Vorbereitung erhalten. Ihr braucht eine Yogamatte und eine Decke, falls ihr dies nicht habt, lasst es uns wissen, wir können welche organisieren.

Sound labor
Musikgesellschaft
21.09.2017, 20h

Das offene, polyphone Gemeinschaftswerk Musikgesellschaft
besteht aus modularen und frei zusammensetzbaren Teilen
aus Körpern, Werkzeugen und Schaltkreisen, die Prozesse sind in ständiger Zirkulation vom Testen zum Experimentieren, von der Schallgeschwindigkeit in die Neuronen die Signalstärke ergibt sich daher aus der Frequenz von Aktionspotentialen.

Trust
Lara Holenweger
23.09.2017, 19h

Trust ist eine arbeitende Skulptur.
Metaphorisch fusst es auf der Idee der “black box”, ein System, ein Objekt bei dem man etwas hineingibt und etwas als Output herauskommt, ohne dass man weiß, wie es im Inneren arbeitet.
Was auch immer innen passiert, wir müssen dem Output trauen.
Man erfährt Fremdheit und Unvorhersehbarkeit, daher verändert man die Mechanismen des Vertrauens. Bevor die Teilnehmenden den Raum betreten, müssen sie einen Vertrag unterschreiben, dass sie dem trauen, was ihnen vorgesetzt wird. Kommt hungrig!