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20–27 June 2024

THE MUTUAL SOCIETY

An Exhibition on Art & Human Rights @ DIENSTGEBÄUDE, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich
Opening: Thursday, 20 June 2024, 18:30–20:30 pm

with works by Noël Hochuli, AT Huth, Hanna Köpfle, Ni Daodao, Blaž Rojs, Catarina Teixeira, Kate Tsui, and Igigo Wu.
Curated by Jana Kurth

OnCurating Project Space
@ DIENSTGEBÄUDE
Töpferstrasse 26, Zürich 8045

Opening Hours
Thursday, June 20, 18:30–20:30 pm (Vernissage)
Saturday, June 22, 14:00–17:00 pm
Tuesday, June 25, 15:00–18:00 pm
Wednesday, June 26, 15:00–18:00 pm
Thursday, June 27, 18:30–20:30 pm (Closing)

The exhibiton «The Mutual Society» is a profound exploration of the intersection between art and human rights. It invites the visitor to ponder a critical question: How does contemporary art engage with human rights? Furthermore, it challenges us to consider whether art compels society to reflect on the significance of this paramount theme. 

«The Mutual Society – Die Gegenseitigkeitsgesellschaft » is poised to offer explicit insights into the emerging generation of artists. It specifically highlights how young artists navigate, negotiate, and reinterpret the universally recognized value system of human rights through their unique lenses and creative expressions. Their work poses vital questions and introduces fresh perspectives into the public discourse. At a time when human rights are under considerable pressure, this exhibition underscores the fact that respect for human rights transcends moral imperative; it is increasingly recognized as a cornerstone of corporate responsibility and sustainable business practices. From combating child labor and precarious working conditions to addressing environmental harm, the exhibition illuminates the necessity for proactive corporate measures. It echoes the economic philosophy that ethics can enhance capitalism by eradicating inefficiencies borne from unethical behavior, emphasizing mutual recognition, rights, responsibilities and interdependencies. «The Mutual Society» aims to illuminate a thematic landscape in an open-ended manner, featuring narratives as diverse as the artists themselves. It seeks to engage a wide audience, raising awareness about human rights, individual responsibility and sustainability while fostering discussions around contemporary art in relation to human rights.

More information will be available here closer to the exhibition opening.

 

Jana Kurth is a dynamic independent curator, researcher, and consultant, enriching the cultural tapestry of Zurich, Switzerland. Passionate about promoting art that explores gender, identity, human rights, culture, and social change, Jana uses her exhibitions as platforms for dialogue and discovery. Her background as an artist herself, coupled with her extensive managerial expertise in both the non-profit and private sectors, provides her with a nuanced perspective that enriches her curatorial work. Jana’s academic journey includes a master’s degree in Curating from the Zurich University of Applied Arts (ZHdK) and prior studies at the University of Art and Design Lucerne. She also holds a master’s in business administration and management from the University of Rostock, Germany. Each project she undertakes is a commitment to not only display art but to invoke reflection, conversation, and transformation, making art an experiential and thought-provoking encounter. Jana lives this philosophy fully, blending the roles of curator and mother with grace and humor, always making time for her family’s peaceful escapes to the seaside or into the mountains.


 

20. Juni – 27. Juni 2024

THE MUTUAL SOCIETY
Eine Ausstellung zu Kunst & Menschenrechten

Kuratiert von Jana Kurth

Vernissage: Donnerstag, 20. Juni 2024, 18:30 Uhr
OnCurating Project Space @DIENSTGEBÄUDE, Töpferstrasse 26, 8045 Zürich

Mit Werken von Noël Hochuli, AT Huth, Hanna Köpfle, Ni Daodao, Blaž Rojs, Catarina Teixeira, Kate Tsui and Igigo Wu

Die Ausstellung «The Mutual Society» ist eine tiefgreifende Erkundung der Schnittmenge zwischen Kunst und Menschenrechten. Sie lädt das Publikum ein, über eine kritische Frage nachzudenken: Wie setzt sich die zeitgenössische Kunst mit den Menschenrechten auseinander? Darüber hinaus wird die Frage aufgeworfen, inwiefern die Kunst von der Gesellschaft einfordert, sich mit der Bedeutung dieses wichtigen Themas auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung «The Mutual Society – Die Gegenseitigkeitsgesellschaft» bietet explizite Einblicke in die aufstrebende Generation von Kunstschaffenden. Sie präsentiert, wie junge Künstlerinnen und Künstler das allgemein anerkannte Wertesystem der Menschenrechte durch ihre einzigartige Sichtweise und ihre kreativen Ausdrucksformen navigieren, verhandeln und neu interpretieren. Ihre Arbeit wirft wichtige Fragen auf und bringt neue Perspektiven in den öffentlichen Diskurs ein. In einer Zeit, in der die Menschenrechte unter erheblichem Druck stehen, unterstreicht diese Ausstellung die Tatsache, dass die Achtung der Menschenrechte nicht nur ein moralisches Gebot ist, sondern zunehmend als Eckpfeiler der unternehmerischen Verantwortung und nachhaltiger Geschäftspraktiken anerkannt wird. Vom Kampf gegen Kinderarbeit und prekäre Arbeitsbedingungen bis hin zum Umgang mit Umweltschäden beleuchtet die Ausstellung die Notwendigkeit proaktiver Unternehmensmassnahmen. Sie spiegelt die Wirtschaftsphilosophie wider, dass Ethik den Kapitalismus verbessern kann, indem sie Ineffizienzen beseitigt, die durch unethisches Verhalten entstehen, und betont die gegenseitige Anerkennung, Rechte, Verantwortlichkeiten und gegenseitigen Abhängigkeiten. «The Mutual Society» beleuchtet eine thematische Landschaft mit offenem Ausgang, mit Erzählungen, die so unterschiedlich sind wie die Kunstschaffenden selbst. Die Ausstellung soll ein breites Publikum ansprechen, das Bewusstsein für Menschenrechte, individuelle Verantwortung und Nachhaltigkeit schärfen und gleichzeitig die Diskussion über zeitgenössische Kunst im Zusammenhang mit den Menschenrechten fördern.

Weitere Informationen werden kurz vor der Ausstellungseröffnung hier verfügbar sein.

Jana Kurth ist eine dynamische, unabhängige Kuratorin, Researcherin und Beraterin, die in Zürich lebt und arbeitet. Sie engagiert sich leidenschaftlich für die Förderung von Kunst, die sich mit Geschlecht, Identität, Menschenrechten, Kultur und sozialem Wandel auseinandersetzt, und nutzt ihre Ausstellungen als Plattformen für Dialog und Entdeckung. Ihr Hintergrund als Künstlerin und ihre umfassende Erfahrung als Managerin sowohl im gemeinnützigen als auch im privaten Sektor verleihen ihr eine differenzierte Perspektive, die ihre kuratorische Arbeit bereichert. Ihr akademischer Werdegang umfasst einen Master-Abschluss in Kuratieren an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und ein vorheriges Studium an der Hochschule für Kunst & Design Luzern. Außerdem hat sie einen Master in Betriebswirtschaft und Management von der Universität Rostock, Deutschland. Jedes Projekt, das sie in Angriff nimmt, soll zur Reflektion, zur Konversation oder auch zur Transformation anregen, damit Kunst zu einer inspirierenden und erfahrungsreichen Begegnung wird. Jana lebt diese Philosophie voll und ganz, indem sie die Rollen der Kuratorin und der Mutter mit Anmut und Humor verbindet und sich immer Zeit für die friedlichen Ausflüge mit ihrer Familie ans Meer oder in die Berge nimmt.