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Deutsche Version unten

Friday, 3 June, 5 pm CET

Nachbesprechung der ersten Feministischen Landsgemeinde in Appenzell Innerrhoden

With Yael Anders, Sergio Antonio Araya und Angela Osterwalder
In German!


Friday, 3 June 2022, 5 pm CET
Nachbesprechung der ersten Feministischen Landsgemeinde in Appenzell Innerrhoden
With Yael Anders, Sergio Antonio Araya und Angela Osterwalder

Event on-site only, in German

A_O_S_A_A and Yael Anders talk about the first Feminist Landsgemeinde in Appenzell Innerrhoden, which took place in November 2021 for the 50th anniversary of women’s suffrage in Switzerland and the 30th anniversary of women’s suffrage in AI, on the original site. They exchange ideas about the cooperation and present the feminist action

A_O_A_S_A_A are a non-artist duo who see themselves as a collective at the intersection of issues of non-human and human relations. They question conditions that attempt to classify and categorize the entire living organism. AOSAA calls for the development of other linguistic and practices be developed to manifest new forms of interpretation and relationships. The collective works with the inclusion of extended participants who are not able to fulfill the necessary criteria to express themselves artistically and on a discursive level. And who are not allowed to move in corresponding institutions or are excluded from a general participation in the human community because of prevailing conditions and norms. in the human community because of prevailing conditions and norms.
AOSAA’s ways of working require a lot of support from non-human and human friends and experts. Internet, social media, digital and analogue media help to create a dialogue within disputes, research,visual aspects and technical as well as visual realizations to realize works and to make them public.
Therefore, AOSAA is a fluid collective that is constantly rearranging and reassembling itself. The collective tests approaches and discusses possibilities to leave anthropocentric views and practices and to put themselves into a non-human perspective. In addition, they assert and inquire if resistance is based on diversity and is diversity itself resistant?


Deutsche Version

Friday, 3 June 2022, 5 pm CET
Debriefing of the first Feminist Landsgemeinde in Appenzell Innerrhoden
Mit Yael Anders, Sergio Antonio Araya and Angela Osterwalder

Veranstaltung vor Ort, auf deutsch.

A_O_S_A_A und Yael Anders sprechen über die erste Feministische Landsgemeinde in Appenzell Innerrhoden, welche im November 2021 zum 50 jährigen Frauenstimmrecht in der Schweiz und zum 30 jährigen Frauenstimmrecht in AI, auf dem Originalschauplatz statt gefunden hat. Sie tauschen sich über die Zusammenarbeit aus und stellen die feministische Aktion vor.

A_O_A_S_A_A sind ein nicht-künstlerisches Duo, das sich als Kollektiv an der Schnittstelle von nicht-menschlichen und menschlichen Beziehungen versteht. Sie hinterfragen Bedingungen, die versuchen, den gesamten lebenden Organismus zu klassifizieren und zu kategorisieren. AOSAA ruft dazu auf, andere Sprachen und Praktiken zu entwickeln, um neue Formen der Interpretation und Beziehungen zu manifestieren. Das Kollektiv arbeitet mit der Einbeziehung erweiterter Teilnehmer, die nicht in der Lage sind, die notwendigen Kriterien zu erfüllen, um sich künstlerisch und auf einer diskursiven Ebene auszudrücken. Und die sich aufgrund der herrschenden Bedingungen und Normen nicht in entsprechenden Institutionen bewegen dürfen oder von einer allgemeinen Teilhabe an der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen sind. an der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen sind.
Die Arbeitsweise von AOSAA erfordert viel Unterstützung durch nicht-menschliche und menschliche Freunde und Experten. Internet, soziale Medien, digitale und analoge Medien tragen dazu bei, einen Dialog zwischen Auseinandersetzungen, Forschung, visuellen Aspekten und technischen sowie visuellen Umsetzungen zu schaffen, um Werke zu realisieren und sie zu veröffentlichen.
AOSAA ist also ein fließendes Kollektiv, das sich ständig neu arrangiert und neu zusammensetzt. Das Kollektiv testet Ansätze und diskutiert Möglichkeiten, anthropozentrische Sichtweisen und Praktiken zu verlassen und sich in eine nicht-menschliche Perspektive zu versetzen. Darüber hinaus behaupten und fragen sie, ob Widerstand auf Vielfalt beruht und ob Vielfalt selbst widerstandsfähig ist.